Hier ist eine Gitarre, die durch ihre Lautstärke und ihre Fähigkeit besticht, mühelos einen Konzertsaal zu füllen. Matthias Hennig legt besonderen Wert auf die individuelle Klangschönheit, die aus dem Zusammenspiel von Holz, Bauweise und handwerklichem Können entsteht. Die Gitarre bietet eine beeindruckende Klangfülle und ein Sustain, das den besten Lattice-Gitarren von heute in nichts nachsteht. Der Klangcharakter bleibt stets traditionell und elegant, mit einer Unmittelbarkeit und Homogenität über alle Spielpositionen hinweg.
Features der Gitarre:
- Boden u. Zargen: geflammter Ovangkol
- Decke: Zeder
- Griffbrett: Ebenholz mit Bronze Bundstäben ( der Draht wurde aus alten Kirchenglocken geschmolzen und gezogen. Ist im Handel nicht mehr erhältlich )
- Bund aus Ebenholz
- Lattice Konstruktion aus Fichtenholz
- Saitenhalter ( Bridge ) moderne zweiteilige Konstruktion (Ebenholz/Ovangkol) mit 12-Loch Knüpfsteg und Kanten aus Messing
- Hals aus Cedro ( über 30 Jahre abgelagert ), moderner angenehmer Querschnitt im D/C Profil
- ( Modern Shape D/C )
- Verdoppelter Boden und Zargen aus 4mm Zeder
- Alessi Tuning Machines ( Hauser/ Black Pearl )
- Mensur 652mm – Halsbreite 52,5mm
- Schellackpolitur das ganze Instrument
- Randeinlagen / Binding aus Ebenholz
Hier einige biografische Angaben:
Matthias Hennig absolvierte von 1999 bis 2004 seine Ausbildung zum Geigenbauer bei dem berühmten Geigenbauer Kolya Panhuyzen, dem Neffen des Geigenbauers Edgar Mönch. Vor seiner Ausbildung zum Geigenbauer absolvierte er eine Tischlerlehre sowie zwei weitere Meisterprüfungen in technischen Berufen. Diese vielseitige handwerkliche Grundlage verbindet ein tiefgreifendes Verständnis für Holz als Werkstoff mit technischem Wissen, Präzision und einem ausgeprägten Gespür für die besonderen Anforderungen des Instrumentenbaus.
Ab 2008 baute Matthias Hennig in seiner eigenen Werkstatt Konzertgitarren, und von 2009 bis 2015 leitete er gemeinsam mit Kolya Panhuyzen eine Geigenbauwerkstatt. In dieser Zeit vertiefte er seine handwerklichen Fähigkeiten und entwickelte seinen eigenen Stil, wobei er sich stark von den klanglichen und konstruktiven Merkmalen des Instrumentenbaus von Kolya Panhuyzen inspirieren ließ.
Der regelmäßige fachliche Austausch mit namhaften Gitarrenbauern, darunter Sergei de Jonge, Maurice Ottiger und Sascha Nowak, erweiterte seinen Erfahrungshorizont und bereicherte seine Auseinandersetzung mit den vielfältigen Möglichkeiten des modernen Konzertgitarrenbaus.
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